Literatur Podium Bergedorf

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Jörg Schwedler

"Der Jörch" - nachdem ihm wegen seiner Vorliebe für Döner ein Modelvertrag verwehrt blieb, beschloss er Texte zu schreiben. Leider stellte er irgendwann fest, dass man als Autor auch über eine gute Rechtschreibung verfügen sollte und las seine Texte fortan einfach dem Publikum vor. Er entdeckte die Live-Literatur a la Lesebühne und Poetry Slam für sich.
U.a. gab es Auftritte in Berlin, Köln, Düsseldorf, Marburg, Frankfurt, München, Mainz, Castrop Rauxel und seit Februar 2006 ist er fester Bestandteil der Hamburger Lesebühne Längs. Dort traktiert er das Publikum jeden zweiten Sa. und jeden dritten Fr. im Monat mit Satire, Alltagsgeschichten, satirischen Alltagsgeschichten oder so.
So genau weiß das keiner - aber Spaß macht es.


Der Jörch gehört sicher zu Hamburgs witzigsten, enthemmtesten und bissigsten Spoken-Word-Artists. Er fällt in die Welt und entdeckt dort das Menschliche, das plötzlich bizarr über-menschliche Eigenschaften und Eigenarten zeigt. Ob über das Ficken für die Rente, die letzte Zigarette oder die Seele des Pfarrers, darüber wie die chronisch verspätete Bahn als gemeinsamer Widerpart sogar Wehr- und Zivildienstleistende, Nazis und Türken gleichgesinnt miteinander vereinen kann.

 


 
Jasmin Ramadan

Jasmin Ramadan wurde 1974 in Hamburg geboren. Ihre Mutter ist Deutsche, der Vater Ägypter. Sie studierte Germanistik und Philosophie, arbeitet freiberuflich für den NDR und wohnt in Altona. Sie hat drei Romane und einige Kurzgeschichten geschrieben. Für den Roman "Ein Pinguin auf der Antenne" erhielt sie 2006 den Hamburger Förderpreis für Literatur. Im Herbst 2009 erscheint ihr erster Roman bei Blumenbar: "SOUL KITCHEN, Der Geschichte erster Teil - Das Buch vor dem Film‹ ... zum Film von Fatih Akin.










Ob Jasmin Ramadan aus ihrem viel gelobten und mit dem Hamburger Förderpreis ausgezeichneten Roman
"Ein Pinguin auf der Antenne" liest, aus der "Soul Kitchen" berichtet oder aber die Zuhörer mit kürzeren Geschichten über unhöfliche Selbstmörder und andere Mitmenschen unterhält, soll eine Überraschung für alle bleiben, auch für die Autorin selbst. Eines steht jedoch fest: es wird vergnüglich und berauschend werden. Ein Unterhaltungshöhepunkt!
 


 
Gunter Gerlach

Gunter Gerlach wurde 1941 in Leipzig geboren und studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Heute lebt er am Rande einer Bahnlinie und obwohl das Haus bei jedem Zug erzittert, schrieb er Bücher wie :
("Bergedorfer Therapie", "Melodie der Bronchien", "Tod in Hamburg" ...), literarische Regeln ins Leben zu rufen, nach denen er sich nicht richtet ("Hamburger Dogma") und poetische Landschaften (visuelle Poesie) zu gestalten. Er zählt zu den Gründungsmitgliedern der Gruppe "Cruizin 4 - Syndikat für Kunstbetrieb" und der Autorengruppe "PENG" und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet ("Deutscher Krimipreis", "Hamburger Förderpreis für Literatur", "MDR-Literaturpreis" etc.).
Sein letzter Roman "Jäger des Alphabets" erschien im Rotbuch Verlag.


Gunter Gerlach liest Kurzgeschichten und kurze Szenen aus den Büchern "Jäger des Alphabets", "Melodie der Bronchien" und "Liebe und Tod in Hamburg" sowie "Der Haifischmann". Kritiker Frank Keil-Behrens vom Titel-Magazin schreibt darüber: "poetisch klug, rasant und scharfzüngig. Und es ist das, was viele Bücher über die Verstrickungen und Absurditäten des Alleinseins eben nicht sind: witzig."

 


 
Katrin Seddig

1969 geboren, wuchs in einem kleinen Haus mitten im Wald in Brandenburg auf. Sie studierte einige Semester Philosophie in Hamburg, wo sie auch heute noch lebt, ist Mutter von zwei Kindern und schreibt, was das Zeug hält. Gunter Gerlach sagt über sie: "Sie schreibt Geschichten, da erblassen wir anderen Autoren vor Neid." 2008 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für Literatur und im nächsten Jahr erscheint Ihr erster Roman bei Rowohlt.










Der Alltag ist bei Katrin Seddig eine Kunst, darüber sind sich alle einig, die ihre Texte erleben durften. Die Jury des Hamburger Förderpreises begründete ihre Entscheidung für Katrin Seddig: "Überzeugt hat uns der ganz eigene Ton, der zwischen schnoddrigem Twenty-Something-Jargon und Poesie changiert und ganz nebenbei die Abgründe unserer vertrauten Großstadtwelt auslotet."

 


 
Rüdiger Käßner

Rüdiger Käßner ist gebürtiger Hamburger und lebt auch immer noch hier. Nach einer Ausbildung zum Fotografen studierte er Philosophie, Literaturwissenschaft und Soziologie. 1998 übernahm er die Organisation des Literaturtelefons der Kulturbehörde Hamburg, aus dem später die Web-Lesungen wurden (www.weblesungen.de).
Seit etwa sieben Jahren veranstaltet er Lesungen an verschiedenen Orten in Hamburg. Für seine eigenen Texte bekam er 1995 den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg.







Texte, in denen "hinter der Verlorenheit der städtischen Alltagstristesse plötzlich ein anderer Raum aufschimmert, die polychrome Magie der Zweitwelt, das Stelldichein von neurotischen Obsessionen, Phantasie und jener Art Realität, die möglicherweise die wahrere ist, eben und weil fanatische Realisten sie ständig leugnen" (Christoph Ernst).

 


 
Johanna Wack

Mit Johanna Wack geht das Publikum auf eine wahnsinnige und gleichzeitig erschreckend normale Poetry-Slam-Reise, ungebremst bis zum Untergang des Abendlandes, da sind sich alle einig:

"Johanna Wacks Geschichten sind nicht von dieser Welt. In ihren Lesungen treiben höflichste Töchter und sauberste Söhne ihre koksenden Eltern mustergültig in den Wahnsinn und zu Alkoholexzessen in den aufgeräumten Kinderzimmern. Und wenn laut schaukelnde Sprösslinge vom gediegenen Nachbarn erschossen werden, weil dieser denkt, das seien eigens zur Lärmbelästigung geschaffene Roboter, verschlägt es zumindest dem Zuhörer schon mal die Sprache".
(Coolibri)



"Knallertext. Totaler Knallertext. Muss man jetzt eigentlich nicht mehr wissen, wie ich die Geschichte fand, weil man ja sieht, dass das Publikum total durchdreht. (...) Ich bin ein großer Fan, fand die Geschichte wirklich sehr, sehr, sehr lustig und gebe deshalb super krasse 9,2 Punkte, das ist ungefähr das Allerhöchste, was ich in meinem ganzen Leben je irgendjemandem gegeben hab'."
(Sarah Kuttner - Sat1 Slam-Show)

 


 
Lou A. Probsthayn

Lou A. Probsthayn wurde in der Hauptstadt der DDR geboren und studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern der Autorengruppe "PENG" und dem "Forum der 13". Von ihm gibt es zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitschriften, Radio, Theater und natürlich auch eine Menge Bücher. Er erhielt den Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg (1990 und 1999) sowie viele weitere Preise und Stipendien.
Lou A. Probsthayns Roman
›Der Benutzer‹ spielt nicht auf der Straße sondern im Abgrund des Daseins hinter den verschlossenen Türen der eigenen Wohnung. Dort lebt Timo Beil zurückgezogen und findet seine Ersatzwelt im Internet, auf den Seiten eines Auktionshauses.


Er erarbeitet sich eine neue Identität als Händler. Doch als ihn negative Bewertungen in Misskredit bringen, stellt Beil seinen Kritikern im realen Leben nach. Wie leicht es ist, Lebensgewohnheiten und intime Details auszuspionieren, zeigt Probsthayn in diesem Roman. Denn allzu schnell kann reale Gewalt brutal in die trügerische Sicherheit des virtuellen Raums einbrechen.

 


 
Stefan Beuse

Stefan Beuse, am 31. Januar 1967 in Münster geboren, lebt mit seiner Familie in Hamburg. Als Texter, Fotograf und Journalist arbeitete er für "DIE ZEIT", "die Welt", "Frankfurter Rundschau" und andere. Er schreibt Erzählungen ("Wir schießen Gummibänder zu den Sternen"), Romane ("Kometen", "Meeres Stille"), Drehbücher ("Lautlos") sowie gelegentlich Buch- und Filmkritiken. Stefan Beuse gewann zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 1999 und den Hamburger Förderpreis für Literatur (1998 und 2006).








Im Frühjahr 2005 war er Poet in Residence an der Cornell University in Ithaca, New York, und Gastdozent für deutschsprachige Gegenwartsliteratur. 2006 gewann er zusammen mit Till Endemann den Magnolia Award in Shanghai für das beste Drehbuch (Verfilmung des Romans »Kometen«). Stefan Beuses neuer Roman »Alles was du siehst« ist am 23. Januar 2009 im Verlag C.H. Beck erschienen.

 


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